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12. April 2008
Eigentlich habe ich von Computern und dem Internet ziemlich wenig Ahnung.
Mein Bruder hat mir den Blog eingerichtet und ein guter Freund ist mein persönlicher Administrator.
Allerdings hat mich das schon seit längerem genervt.
Also habe ich mich aufgemacht und angefangen neue Ufer zu erkunden:
http://samthinks.wordpress.com
Filed by Sam at April 12th, 2008 under Allgemein
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9. April 2008
Letzten Samstag bin ich früh aufgestanden und auch nach einer harten Woche ist es mir nicht schwer gefallen. Denn ich bin snowboarden in die Schweiz gefahren.
Den größten Teil des Tages war es bewölkt, das heißt aber nicht das man dennoch einen Sonnenbrand bekommen kann.

Also hab ich mal wieder eine Lektion gelernt. Ein Flachländer in den Bergen eben.
Allerdings hat es sich echt gelohnt. Die Nacht über gab es bestimmt 20cm Neuschnee, dazu hat es den ganzen Tag geschneit. Aus welchen Gründen auch immer war kaum jemand auf der Piste. Also war ich fast alleine mit meinem Board, dem mp3 Player und dem Schnee.
Das Brett gleitete wie ein heißes Messer durch Butter wenn man durch tiefen Neuschnee fährt. Sowas kenne ich fast garnicht, denn soviel Schnee gab es in meinem Leben noch nicht.
Also fährt man seine Kurven, erhöt ständig das Tempo, breitet ein wenig die Arme aus und weiß: nur fliegen ist schöner.
Wenn man dann auf dem Lift sitzt und die Berge hoch fährt… deshalb heiraten Frauen auch in weiß und ihr Kleid sieht wie ein Berg aus. Sie versuchen bei dem Mann positive Assoziationen zu wecken.
Als ich den Kopf frei gefahren hatte kam mir irgendwann mal der Gedanke das es Wissenschaftler gibt die glauben das das alles aus dem Zufall entstanden ist. Ich respektiere ihre Meinung, aber so genial kann der Zufall nicht sein.
Filed by Sam at April 9th, 2008 under Allgemein
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31. März 2008
Der Erzbischof von München und Freising ist der Teufel im Traum erschienen, er trug einen Geschäftsanzug mit Nadelstreifen und Krawatte.
Im ersten Moment habe ich geschmunzelt, doch dann hab ich festgestellt, ich trage Geschäftsanzug mit Nadelstreifen und Krawatte.
Je mehr ich darüber nachgedacht habe so unglaublicher fand ich diese Aussage.
Sie ist ungefähr so passen wie: „Wenn ich an Kinderschänder denke, seh ich Männer in liturgischen Gewändern.“
Nun laufe ich also rum wie der personifizierte Teufel.
Der Teufel ist nach meiner biblischen Auffassung eine Person die alle Menschen hasst, nichts Gutes in sich hat und will, dass alle Menschen in die Hölle kommen.
WAS IN ALLER WELT HAT DEN ERZBISCHOF GERITTEN?
In Deutschland lieben wir es uns über Eliten aufzuregen, Manager kamen immer gleich nach dem Teufel, jetzt sind sie es. Den neusten Trend der „Elitenforschung“ wird großzügig dafür genutzt um über alle die da oben sind sich nach Herzenlust auszulassen.
Zumwinkel wurde für Steuerhinterziehung öffentlich geschlachtet, dabei erklärte mir gerade heute eine Studentin, dass man für Werbungskosten keine Kassenzettel braucht. (Sowas ist 1A Steuerhinterziehung)
Wer sich über Eliten beschwert sollte vielleicht ersteinmal in den Spiegel schauen. Wer über Manager herzieht, sollte sich vielleicht klar machen, das ein Erzbischof auch dazu gehört. Und wenn der noch nicht einmal so viel Fingerspitzengefühl wie Ahmadinedschad auf New York Reisen aufbringen kann, wieso erwarten wir es dann von Managern?
Filed by Sam at März 31st, 2008 under Allgemein
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Ich bin so voll von Eindrücken das ich garnicht alles in Worte fassen kann, verarbeiten oder weitergeben kann.
Ich hab keine Prüfungen mehr, keine Aufgaben in irgendeiner Gemeinde und leider auch so gut wie keine Freunde hier in München.
Also schmeiß ich mich einfach ins Leben. Auf der Arbeit fordere ich fast Arbeit ein. Immerhin bin ich nach München gekommen um etwas zu lernen.
Am Wochenende geht es dann in die Stadt. Letztes Wochenende war ich dann in der BMW Welt, im Olympiapark, im olympischen Dorf, im Judenmsuseum und in einem Jugendstilbad.
Nicht zu vergessen: Jeden Sonntag schau ich mir eine andere Gemeinde an. Das ist sehr nett, denn man bekommt so viele Eindrücke, jede Gemeinde strahlt eine andere Atmosphäre aus und es ist natürlich einfach zu vergleichen.
Filed by Sam at März 31st, 2008 under Allgemein
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17. März 2008
So, die zweite Woche ist vorbei, natürlich rennt hier die Zeit wie verrückt.
Das Praktikum war die letzte Woche richtig interessant. Der erste Streß, die ersten Deadlines, die ersten Phasen wo nichts zu tun war und das erste Projekt was richtig interessant war.
Richtig gut ist der Umgang mit den Leuten, quick and dirty halt.
Gerade beim Feedback, keine Sandwich Methode (erst was Nettes, dann die Kritik und dann wieder was Nettes), sondern einfach klar was Sache ist.
Genauso klar gibt es dann auch das Lob wenn man etwas ordentlich gemacht hat.
Die Branche selbst ist zwar sehr arbeitsintensiv, aber für mich einfach mehr als interessant.
Am Sonntag war ich dann zum Ausgleich in Österreich Snowboarden.
Ich weiß garnicht mehr wann ich das letzte mal boarden war.
Es war Regen angesagt, doch dafür war es wohl ein wenig zu kalt, denn es schneite den ganzen Tag. Das war natürlich nicht so gut für die Sicht, der Schnee aber war umso besser.
Filed by Sam at März 17th, 2008 under Allgemein
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13. März 2008


Filed by Sam at März 13th, 2008 under Allgemein
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7. März 2008
Endlich ist es so weit, ich bin in München in meinem berufspraktischen Semester.
3.5 Jahre Theorie waren genug, jetzt kommt der Reality check.
Die Vorbereitungen liefen mehr als erfreulich, alles klappte. Von der Praktikumsstelle, übers Zimmer bis zur Untermieterin. Alles war rechtzeitig organisiert.
Die Anreise war dann ein wenig komplizierter. Wir mussten baumgedrungen das Auto wechseln und ich habe zum ersten mal meinen Kopf auf einem Airbag ablegen müssen.
Das wiederum beschehrte mir die ersten Tage Kopfschmerzen.
Allerdings waren die schnell vergessen, da ich hier ein wirklich tolles Zimmer mit netten Nachbarn habe (ich wohne in einer Gemeinde). Bei den Twens hier in der Gemeinde dreht sich alles wohl um ein Thema: Beziehungen. Dennoch sind sie entspannt und wir haben einen angenehmen Sonntagnachmittag in München verbracht.
Nun aber zum Job:
So wirklich konnte die erste Woche die Erwartungen wohl nicht erfüllen, dafür waren sie einfach zu groß. Dennoch bin ich mit der ersten Woche zufrieden.
Da die Abteilung relativ jung ist, bestehen noch nicht so viele Strukturen. Dies kann Vorteile haben, in der ersten Woche aber ganz gewiss nicht.
Man muss sich vielleicht ein wenig mehr selbst darum kümmern.
12 bis 13 Stunden Tage sind wohl normal, dafür sind die Wochenenden frei. *smile*
Womit Wochenendbesucher herzlich willkommen sind.
Wenn man nun endlich Praxisluft schnuppert stellt man sich immer die Frage ob man den richtigen Weg eingeschlagen hat.
Bisher habe ich mehr geträumt als wirklich die pro und cons durchzugehen die eine Berufswahl so mit sich bringen.
Fest steht: in dieser Branche werden wenige es weit bringen die nebenher noch Hobbys verfolgen, Familie haben wollen und vielleicht ehrenamtlich unterwegs sind.
Unter der Woche geht da garnichts mehr und ich bin erst im Praktikum.
Nun, ich muss wohl mal schauen…
Filed by Sam at März 7th, 2008 under Allgemein
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23. Februar 2008

Filed by Sam at Februar 23rd, 2008 under Allgemein
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16. Februar 2008
Ok, der Eintrag kommt ein wenig spät, ich musste noch ein paar Klausuren schreiben bevor ich mich solchen Hobbys widmen konnte.
Wenn ich den Wahlverlauf und das Ergebnis der Wahl betrachte muss ich einen Schluss ziehen: jede Stimme zählt und macht einen Unterschied.
Seit fast zehn Jahren darf und bin ich immer aus voller Überzeugung wählen gegangen, das Wählen an sich ist ein Privileg von dem ich gerne gebrauch mache.
Allerdings haben das nicht alle so gesehen. „Es macht keinen Unterschied ob ich wählen gehe, ändern tut sich doch sowieso nichts,“ war das Standardargument.
Diese Wahl hat wohl das Gegenteil bewiesen.
Die CDU liegt nur mit etwas mehr als 3000 Stimmen vor der SPD und die Linke wäre nicht in den Landtag gekommen hätte sie 5000 Stimmen weniger bekommen. Das zeigt das nicht ein mal 10.000 Stimmen in Hessen einen absoluten Unterschied gemacht hätten.
Das Argument es sei doch egal wer an der Macht ist würde ich auch nicht gelten lassen, dies hat man schön bei dem TV Duell der Spizenkandidaten von CDU und SPD gesehen.
Es macht ein Unterschied ob Studenten Studiengebühren zahlen (CDU) oder sie diese zurückbekommen (SPD). Es macht einen Unterschied ob der Flughafen ausgebaut wird und damit zehntausende an Arbeitsplätze entstehen (CDU) oder ob dies verhindert wird (SPD). Es macht auch ein Unterschied ob wir alle Kohle- und Atomkraftwerke so schnell wie möglich abschalten und damit stark steigende Stromkosten haben (SPD) oder nicht (CDU).
Es macht einen Unterschied ob alle Kinder in der ersten Klasse deutsch können (CDU) oder nicht (SPD).
Es macht einen Unterschied ob alle Kinder den ganzen Tag in die Schule müssen (SPD) oder ob sie nur die Möglichkeit dazu haben (CDU).
Und es macht einen Unterschied wie man über das Zusammenleben von verschiedenen Kulturen spricht. Hier macht bestimmt der Ton die Musik.
Hier ging es jetzt nur um Landesthemen, ganz zu schweigen von den bundespolitischen Auswirkungen die ein gewinnen für rot/grün bedeutet hätten.
Welche Meinung man auch haben möchte, CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke sind so verschieden und ihr besser oder schlechter Abschneiden bei einer Wahl hat spürbare Auswirkungen.
Hier kann fast jeder Bürger, egal wie klein er sich fühlt, entscheiden was „da Oben“ passiert.
Leute die nicht wählen haben für mich keine Berechtigung sich über „die Daoben“ zu beschweren, denn sie könnten etwas ändern.
Filed by Sam at Februar 16th, 2008 under Allgemein
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24. Januar 2008
Was soll ich bloß von ihm halten?
Normalerweise neige ich schnell zu einer Meinung, auch ändere ich diese relativ schnell.
Doch jedes mal wenn ich über Gerhard Schröder nachdenke verlaufen sich meine Gedanken in einer endlosen pro und contra Liste.
Zu Weihnachten hab ich jetzt seine Biographie bekommen.
Sie verschlimmert das ganze noch.
Diese Person, sein Leben und das was er sagt stecken so voller Wiedersprüche und zu gleich so viele geniale Ansätze, das ich einfach nicht weiß wohin.
Hier ist zum einen der europäische Traum, er zitiert Jeremy Rifkin. Jeremy ist wirklich genial, er definiert den europäischen Traum als das streben nach Höheren, Gerechtigkeit, weniger Armut und Nachhaltigkeit. Der amerikansiche Traum beschränke sich allein auf die individuelle Vermehrung von materiellen Vermögen (Rikfin ist Amerikaner).
Nun schön Herr Schröder, es gibt wohl keinen Bundeskanzler der klischeehafter versucht hat den amerikansichen Traum darzustellen wie du. Zigarre rauchen, Armanianzug tragen und Rotwein trinken sind einfach zu ….
Oder Polen, in seiner Biographie geht Gerhard sehr lange darauf ein wie schwer Polen unter Russland und Deutschland gelitten hat, er findet sogar das Wort Trauma.
Beide Staaten müssten in Zukunft sehr sensibel mit Polen umgehen, um keine falschen Ängste zu wecken. Und was hat der Bundeskanzler a.D. getan? Er hat eine Ölpeiplein direkt an Polen vorbei gebaut.
Schröder kam mir immer ein wenig selbstverliebt, machtbesessen und oportunistisch vor.
Wie könnte solch eine Person die Agenda 2010 und Hartz 4 durchdrücken?
Sowas passt einfach nicht zusammen.
Oder bin ich es?
Passt es einfach nicht in mein Bild wenn man im Armanianzug Deutschland zukunftsfähig machen will? Das man als Genosse der Bosse eine sozialdemokratische Seele hat?
Ich weiß es nicht.
Vielleicht muss ich es auch nicht verstehen.
Auf jeden Fall hat er etwas für Deutschland geleistet, was vorher sich keiner getraut hat.
Allerdings hat er auch jeden Politiker gezeigt das sowas politischer Selbstmord ist.
Denoch: abschließend finde ich keine Ecke in die ich mich stellen kann.
Für für noch gegen ihn.
Filed by Sam at Januar 24th, 2008 under Allgemein
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