München
Endlich ist es so weit, ich bin in München in meinem berufspraktischen Semester.
3.5 Jahre Theorie waren genug, jetzt kommt der Reality check.
Die Vorbereitungen liefen mehr als erfreulich, alles klappte. Von der Praktikumsstelle, übers Zimmer bis zur Untermieterin. Alles war rechtzeitig organisiert.
Die Anreise war dann ein wenig komplizierter. Wir mussten baumgedrungen das Auto wechseln und ich habe zum ersten mal meinen Kopf auf einem Airbag ablegen müssen.
Das wiederum beschehrte mir die ersten Tage Kopfschmerzen.
Allerdings waren die schnell vergessen, da ich hier ein wirklich tolles Zimmer mit netten Nachbarn habe (ich wohne in einer Gemeinde). Bei den Twens hier in der Gemeinde dreht sich alles wohl um ein Thema: Beziehungen. Dennoch sind sie entspannt und wir haben einen angenehmen Sonntagnachmittag in München verbracht.
Nun aber zum Job:
So wirklich konnte die erste Woche die Erwartungen wohl nicht erfüllen, dafür waren sie einfach zu groß. Dennoch bin ich mit der ersten Woche zufrieden.
Da die Abteilung relativ jung ist, bestehen noch nicht so viele Strukturen. Dies kann Vorteile haben, in der ersten Woche aber ganz gewiss nicht.
Man muss sich vielleicht ein wenig mehr selbst darum kümmern.
12 bis 13 Stunden Tage sind wohl normal, dafür sind die Wochenenden frei. *smile*
Womit Wochenendbesucher herzlich willkommen sind.
Wenn man nun endlich Praxisluft schnuppert stellt man sich immer die Frage ob man den richtigen Weg eingeschlagen hat.
Bisher habe ich mehr geträumt als wirklich die pro und cons durchzugehen die eine Berufswahl so mit sich bringen.
Fest steht: in dieser Branche werden wenige es weit bringen die nebenher noch Hobbys verfolgen, Familie haben wollen und vielleicht ehrenamtlich unterwegs sind.
Unter der Woche geht da garnichts mehr und ich bin erst im Praktikum.
Nun, ich muss wohl mal schauen…
Filed by Sam at März 7th, 2008 under Allgemein