Teufel in Nadelstreifen
Der Erzbischof von München und Freising ist der Teufel im Traum erschienen, er trug einen Geschäftsanzug mit Nadelstreifen und Krawatte.
Im ersten Moment habe ich geschmunzelt, doch dann hab ich festgestellt, ich trage Geschäftsanzug mit Nadelstreifen und Krawatte.
Je mehr ich darüber nachgedacht habe so unglaublicher fand ich diese Aussage.
Sie ist ungefähr so passen wie: „Wenn ich an Kinderschänder denke, seh ich Männer in liturgischen Gewändern.“
Nun laufe ich also rum wie der personifizierte Teufel.
Der Teufel ist nach meiner biblischen Auffassung eine Person die alle Menschen hasst, nichts Gutes in sich hat und will, dass alle Menschen in die Hölle kommen.
WAS IN ALLER WELT HAT DEN ERZBISCHOF GERITTEN?
In Deutschland lieben wir es uns über Eliten aufzuregen, Manager kamen immer gleich nach dem Teufel, jetzt sind sie es. Den neusten Trend der „Elitenforschung“ wird großzügig dafür genutzt um über alle die da oben sind sich nach Herzenlust auszulassen.
Zumwinkel wurde für Steuerhinterziehung öffentlich geschlachtet, dabei erklärte mir gerade heute eine Studentin, dass man für Werbungskosten keine Kassenzettel braucht. (Sowas ist 1A Steuerhinterziehung)
Wer sich über Eliten beschwert sollte vielleicht ersteinmal in den Spiegel schauen. Wer über Manager herzieht, sollte sich vielleicht klar machen, das ein Erzbischof auch dazu gehört. Und wenn der noch nicht einmal so viel Fingerspitzengefühl wie Ahmadinedschad auf New York Reisen aufbringen kann, wieso erwarten wir es dann von Managern?
Filed by Sam at März 31st, 2008 under Allgemein
Die größten verbrecher tragen nun mal Anzug und Krawatte. Das macht aber noch lange nicht jeden Schlipsträger zum Verbrecher.
Die großen Gauner kommen im Anzug, die kleinen Gauner in Kaputzenshirt. Nur die Jeans-T-Shirt-Träger sind die Guten. So ist das nun mal.
Kommentar von Joachim S. Müller — 1. April 2008 @ 00:25